Frauenliste Marklkofen mit Bürgermeisterkandidatin Dr. Claudia Karl
Miteinander. Für heute, für morgen. Gemeinsam Zukunft gestalten - so machen wir das!

Dr. Claudia Karl - partei-unabhängige Bürgermeisterkandidatin für Marklkofen

Dr. rer. nat. Claudia Karl, Referentin der Bildung für nachhaltige Entwicklung, Bürgermeisterkandidatin für Marklkofen

Ich bin Claudia Karl, geboren in Bogen an der Donau und aufgewachsen in Niederwinkling. Nach Stationen in Straubing und Regensburg lebe ich seit 2007 mit meiner Familie in Marklkofen. Hier wuchsen unsere drei Töchter auf, hier engagierte ich mich gern im Elternbeirat und engagiere mich bis heute in mehreren Vereinen. Seit 2020 bin ich Mitglied des Gemeinderats in Marklkofen. 


Beruf

Beruflich bin ich unter anderem in der Umweltbildung tätig, bringe Kindern und Erwachsenen die Vielfalt und Schönheit von Natur und Landschaft näher. Auch unterstütze ich meinen Mann Franz in seiner Praxis, der als Facharzt für Allgemeinmedizin seit fast zwei Jahrzehnten in Marklkofen selbständig ist. Vor wenigen Wochen habe ich den Abschluss einer berufsbegleitenden Weiterbildung zur Referentin der Bildung für nachhaltige Entwicklung erlangt. Außerdem bin ich gelernte Redakteurin, habe Biologie mit Diplom-Abschluss studiert und in den Neurowissenschaften meinen Doktor der Naturwissenschaften gemacht.


Kommunalpolitische Erfahrung

Als Kandidatin der Frauenliste wurde ich 2020 in den Gemeinderat gewählt. Ich hatte mich gerne aufstellen lassen, verfolgte ich doch schon vorher viele Gemeinderatssitzungen als Gast.  

  • Seither setzte ich mich mit meiner Listenkollegin Magda Geltinger (2. Bürgermeisterin) besonders für mehr Verkehrssicherheit in der Gemeinde ein. 
  • Darüber hinaus gestalteten wir die Kriterien für Freiflächen-Photovoltaikanlagen mit, die den Flächenverbrauch mit der Energiewende in Einklang bringen sollen.
  • Ich war Mitglied im Arbeitskreis Bahnhofstraße, der für die verstärkte Lenkung des Schwerlastverkehrs auf die Südumgehung Konzepte entwickelte. Hier bauen die übergeordneten Behörden auf Freiwilligkeit bei der Benutzung der Südumgehung durch den Schwerlastverkehr. Aktuell gibt es für die Gemeinde nur den Weg, gemeinsam mit dem Filterwerk Appelle an die Transportunternehmer zu richten und die Südumgehung als bevorzugte Strecke zu empfehlen
  • Auch für den Denkmalschutz war ich aktiv, setzte mich für das Projekt "Wiederbeleben des Alten Wirts" ein. Dieses Vorhaben hatte die Gemeinde Marklkofen mit dem Kauf des Gebäudes im Jahr 2016 gestartet. Hier gab es in den letzten Jahren keine einheitliche Linie im Gemeinderat. Die geschichtliche Bedeutung des Gebäudes für den Ort und das Alter der Bausubstanz lässt jedoch auch keinen Abbruch zu. Die Substanz wurde durch eine Fachfirma als erhaltensfähig und erhaltenswürdig eingestuft, der Bezirk hat hohe Fördersummen in Aussicht gestellt, wenn das Gebäude erhalten wird. Wichtigste nächste Schritte sind neben einer (förderfähigen) Bauforschung und einem Aufmaß das Entwickeln eines Nutzungskonzepts für diesen zentralen Geschichtsort der Gemeinde Marklkofen. 
  • Ich engagiere mich gegen eine "Freistellung von Betriebszwecken" (Entwidmung) der Bahnlinie von Marklkofen nach Neumarkt-Sankt Veit. Die Option, diesen 21 Kilometer langen Schienenweg einmal wiederzubeleben, müssen sich die Gemeinde Marklkofen und die gesamte Region unbedingt erhalten. Radwege sind wichtig. Ihre Errichtung darf jedoch die Chance auf mehr Nachhaltigkeit im Transportsektor für die hier ansässigen Betriebe nicht gefährden. Zur Bahnlinie habe ich viel geforscht, nicht nur zur Geschichte, sondern auch zu den möglichen Ansatzpunkten, wie diese aktuell stillgelegte (aber nicht entwidmete Strecke) nicht verloren gegeben werden muss. Hier bleibe ich weiter dran.
  • Oberstes Ziel allen Engagements war immer, Impulse zu setzen für eine lebenswerte und wirtschaftlich erfolgreiche Gemeinde.
Kreisrat Werner Straubinger, Landratskandidat, und Dr. Claudia Karl Kreisrat Werner Straubinger, Landratskandidat aus Eichendorf, u. Kreistags-Kandidatin Dr. Claudia Karl für PRO Dingolfing-Landau


Partei-unabhängige Bürgermeisterkandidatin für Marklkofen

Zur Kommunalwahl am 8. März 2026 kandidiere ich partei-unabhängig für das Amt der Ersten Bürgermeisterin / des Ersten Bürgermeisters in der Gemeinde Marklkofen.
Hier bin ich schon jetzt vielfältig engagiert, als Beisitzerin bei den Kindergartenfreunden Marklkofen e.V. organisiere ich den Basar für Kindersachen mit. Als Schriftführerin (vorher Jugendbeauftragte) begleite ich die Garten- und Naturfreunde e.V.. Auch im Zweigverein Marklkofen des Katholischen Deutschen Frauenbunds bin ich Schriftführerin (und Mit-Vorsitzende). Seit Wiederbegründen des Historischen Arbeitskreises der Gemeinde Marklkofen bin ich dessen Sprecherin. In der Bund Naturschutz Ortsgruppe engagiere ich mich als Beisitzerin und bin verantwortlich für den jährlichen Streuobstmarkt Anfang Oktober am Mäandertalzentrum.

Bei allem ist mir besonders wichtig, Gemeinschaft zu stiften und Menschen aller Generationen zusammenzubringen. 

Viele Bürgerinnen und Bürger haben mich jüngst persönlich für eine Kandidatur bestärkt. Dies und mein Wunsch, die Gemeindepolitik noch aktiver mitzugestalten, haben den Ausschlag gegeben, zur Wahl anzutreten. Privat beschäftige ich mich gemeinsam mit der Familie gerne mit Geschichte und Kultur in nah und fern und natürlich mit der Natur. Gerne erkunde ich die Umgebung mit dem Fahrrad und treffe Menschen bei Veranstaltungen in der Region.


Gemeinsam Zukunft gestalten. Miteinander. Für heute. Für morgen.

In der Kommunalpolitik ist meiner Erfahrung nach gute Kommunikation mit den Bürgerinnen und Bürgern, gerade auch bei umstrittenen Projekten, besonders wichtig. Ähnliches gilt natürlich für die Kommunikation innerhalb der Verwaltung. Gemeinderatsbeschlüsse sollten künftig noch vielfältiger und transparenter kommuniziert werden. Wo möglich, sollten Sitzungen am besten auch von zu Hause aus von jedermann mitverfolgt werden können. So ließe sich echte Transparenz bei kommunalen Entscheidungen herstellen.
Bei bestimmten Themen möchte ich mehr Bürgerbeteiligung zulassen. Dies gilt auch für Kinder und Jugendliche, deren Ideen man ernster nehmen und eine mögliche Umsetzung immer verbindlich prüfen sollte. Beteiligung muss dabei immer konsequent zu Ende gedacht werden - mit verbindlicher Präsentation der Ergebnisse, auch wenn sich meist nicht alle gesammelten Ideen in die Tat umsetzen lassen.
Das Ehrenamt braucht verlässliche Ansprechpartner und Anerkennung, die mehr beinhalten sollte als „warme Worte“. Wer Gemeinschaft stiftet, der verdient Unterstützung beim Vorbereiten von Veranstaltungen. Dies ist in Teilen schon vorbildlich verwirklicht, es gibt aber immer Verbesserungsmöglichkeiten, die auch die Verwaltung entlasten können. Neben der Ernennung von Ehrenbürgern wollen wir uns künftig für das Verleihen von Bürgermedaillen einsetzen, um das andauernde Engagement beispielsweise der langjährigen Vereinsvorstände stärker zu würdigen.

Die Feuerwehren und Rettungskräfte brauchen besondere Aufmerksamkeit, sie sind unverzichtbarer Teil der Daseinsvorsorge. 
Ich möchte die Vernetzung der Menschen, besonders die zwischen den Ortsteilen, vorantreiben. Hierfür gibt es u.a. wirksame digitale Instrumente, die noch stärker genutzt werden sollten. Ich denke da beispielsweise an das Angebot von "Dahoam in Niederbayern" der Lindner-Stiftung aus Arnstorf. Die in meiner jüngsten Weiterbildung erworbenen Fähigkeiten zur Arbeit mit Gruppen möchte ich einsetzen, um all diese Abläufe gerecht und partizipativ mitzugestalten.
Die Bürgermeisterin sollte ansprechbar sein, beispielsweise im Rahmen einer wöchentlichen, offenen Bürgersprechstunde.
Auch ein Mehr an Geschichtsbewusstsein stärkt Identität und Zusammenhalt. Dafür setze ich mich als Sprecherin des Historischen Arbeitskreises seit mehreren Jahren ein, diese Arbeit soll fortgeführt werden.


Nachhaltige Entwicklung 

Eine nachhaltige Entwicklung der Gemeinde ist unabdingbar. Sie dient dazu, dass auch unsere Kinder und Enkel Gegenwart und Zukunft nicht als Belastung erleben, sondern mit Zuversicht und lebensfroh meistern können. Für die Zukunft Verantwortung zu tragen halte ich für eine der zentralen Aufgaben einer Gemeinde.
Neues Bauland ist ein nachvollziehbarer Wunsch, gerade im Ortsteil Marklkofen jedoch nicht endlos verfügbar. Die Betriebe sichern Arbeitsplätze, bedingen aber Abstandsflächen. Auch der Überschwemmungsbereich der Vils und das größte Naturschutzgebiet im Landkreis liegen hier: Die malerische Flusslandschaft schafft Erholung und Lebensqualität, als Platz zum Wohnen eignen sich diese Bereiche der Gemeinde natürlich nicht. Mehr Gewicht wird deshalb künftig beim Schaffen von Wohnraum auf Nachverdichtung und Sanierung liegen, was die Verwaltung fördern und unterstützen sollte.
Schulen und Kindergärten müssen noch vorausschauender und bedarfsgerechter gestaltet werden, hier steigt im Laufe der Jahre voraussichtlich der Platzbedarf. Durch den gewollten Zuzug können die Kinderzahlen ansteigen. Der Wunsch der Familien nach einer Vereinbarkeit von von Familie und Beruf ist berechtigt. Auch für die gesetzlich verankerte Ganztagsbetreuung rechnet man landauf landab mit einem hohen Prozentsatz an Anmeldungen. Die räumlichen Voraussetzungen dafür sind aktuell hier bei uns noch nicht ganz ausreichend.
Verstärkt werden müssen die Bemühungen, den Verkehr, besonders auf den Durchgangsstraßen, für Anwohner sicherer und erträglicher zu machen. Potential besteht darüber hinaus beim weiteren Ausbau von sicheren Fuß- und Radwegen zwischen allen Ortsteilen. Dies gilt besonders für die Verbindung zwischen dem Ortsteil Marklkofen und dem Schwimmbachtal, aber auch zwischen Marklkofen, Poxau und Steinberg.
Besonders in älteren Wohngebieten sollte geprüft werden, ob Nachfrage besteht für ein Nahwärmenetz mit regenerativ erzeugter Energie, sei es aus privater oder öffentlicher Hand. Eine regenerative Energieversorgung für ältere Gebäude wertet diese auf und macht sie attraktiver zum Wohnen.
In der Ortsmitte Marklkofens kommen wir an einer Sanierung des kürzlich in die Denkmalliste eingetragenen „Alten Wirts“ nicht vorbei. Hier kann ein lebendiger Treffpunkt für alle Generationen entstehen, wenn Gemeinderat und Verwaltung an einem Strang ziehen. Dieses im Jahr 2016 begonnene "Unternehmen" muss endlich zu einem guten Ende geführt werden.


Einnahmen und Ausgaben im Blick behalten

Sparsames, vorausschauendes Wirtschaften ist angesichts steigender Ausgaben (z.B. bei den Energie- und Personalkosten) unausweichlich. Der Kontakt mit den ansässigen Betrieben muss weiterhin gepflegt werden, um Einnahmen aus der Gewerbesteuer zu sichern.  Eine Herausforderung wird es sein, zusätzliche Grundstücke oder Räumlichkeiten zu annehmbaren Preisen für Existenzgründer zur Verfügung zu stellen. Bei großen Investitionen wie der Instandsetzung von gemeinde-eigenen Gebäuden (ich denke hier beispielsweise an die notwendige Sanierung der Grundschule bzw. anstehende Investitionen in den Bauhofstandort) müssen alle Fördermöglichkeiten ausgeschöpft werden. Qualifizierte Kinderbetreuung ist zwar ein hoher Kostenfaktor, macht die Gemeinde aber auch lebenswert für Familien und stärkt so die Steuerkraft.


Zukunft - so packen wir das!

Übergeordnetes Ziel der Frauenliste und der Bürgermeisterkandidatin Dr. Claudia Karl ist es, unsere Gemeinde stetig weiter zu entwickeln und die Bürgerinnen und Bürger in diesen Prozess einzubinden. Gemeinsam mit dem neu gewählten Gemeinderatsgremium sollte das neu gewählte Gemeindeoberhaupt einen Wandel in den Bereichen Mobilität, Energieversorgung und Digitalisierung erfolgreich vorantreiben.
Marklkofen besitzt hohe Lebensqualität, auch dank der Bereiche mit intakter Natur auf Gemeindegebiet. Diese Werte möchte ich auch für die Zukunft bestmöglich erhalten. Alte wie junge Menschen sollen sich weiterhin von der Gemeinschaft getragen fühlen. Sie sollten Unterstützung durch ehrenamtliche, aber auch hauptamtliche Kräfte in der Senioren- und Jugendarbeit erfahren. So können wir es schaffen, als Gemeinde im Jahr 2032 auch optimistisch in die Zukunft zu blicken. Dies zu erreichen, dafür trete ich an.


Mein starkes Team - ich kandidiere auch für den Gemeinderat auf der Frauenliste Marklkofen - lernen Sie hier kennen.






Dr. Claudia Karl, partei-unabhängige Bürgermeisterkandidatin für die Gemeinde Marklkofen